Das war der 3. Hannoversche Stiftungslauf

3. Hannoverscher Stiftungslauf

Die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide veranstaltete am 19. Oktober 2019 den 3. Hannoverschen Stiftungslauf zugunsten der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide und der Stiftung EIN ZUHAUSE.

 

Bild: Simon Slipek

Für Axel von der Ohe, städtischer Ordnungsdezernent, ist Hannover eine Sportstadt. Kein Wunder also, dass er sich in seinem Grußwort am Lauftag vom Erfolg des 3. Hannoverschen Stiftungs-Laufs überzeugt zeigt: „Es kann nur ein guter Lauf werden, wenn die „Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide“ und die „Stiftung Ein Zuhause“ dazu einladen, um den Märchensee im Sahlkamp zu laufen.“ Und genau so kam es: Bei fantastischem Laufwetter nahmen 69 Läufer am 19. Oktober an dem Benefizlauf teil, der seinen Ausgangspunkt auf dem Stadtteilbauernhof im Sahlkamp hatte. Die Aktiven liefen insgesamt 702 Runden um den Märchensee. Bei 1,2 Kilometer pro Runde kamen sie so auf fast 850 Kilometer. Einige Läufer hatten Laufpaten, die pro Runde einen festen Betrag spenden. Zusätzlich fördern Firmen, Gewerbetreibende und Banken den Lauf. Zu den Unterstützern gehören Gerschau.Kroth.Werbeagentur, hanova WOHNEN GmbH, Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, Druckerei und Werbeagentur Bodenstedt, Johanniter Unfall-Hilfe, das Griechische Restaurant 99+4 und das Hotel Auszeit in Isernhagen. Der Lauferlös von 3450 Euro geht je zur Hälfte an die Stiftung Ein Zuhause und die Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide. Darüber freut sich Ursula Schroers, Vorstandsvorsitzende der Stadtteilstiftung: „Das Besondere am Stiftungs-Lauf in diesem Jahr ist, dass wir ihn gemeinsam mit der jungen Stiftung Ein Zuhause organisiert haben.“ Für die erst im Oktober letzten Jahres gegründete Stiftung sind die rund 1700 Euro aus dem Lauf eine willkommene Unterstützung für ihr erstes Wohnprojekt in Vahrenwald. Dort will sie mit Hilfe vieler Förderer den Bau von fünfzehn Wohnungen realisieren. Professor Dr. Eckart Güldenberg, Sprecher und Stiftungsratsmitglied der Stiftung Ein Zuhause, teilt mit, dass er stolz darauf sei, mit dem Lauferlös wohnungslose Menschen unterstützen zu können. Die Stadtteilstiftung unterstützt mit ihrem Erlösanteil kleine regionale soziale Projekte in den Stadtteilen Sahlkamp und Vahrenheide.

Den Rundenrekord beim Spendenlauf erreichten mit jeweils achtundzwanzig Runden gleich drei Läufer. Olaf Domeier, Uwe Böhm und Sebastian Höltje lernten sich in dieser Dreier-Formation erst während des Laufs kennen und absolvierten gemeinsam alle Runden. Domeier betont: „Wir haben festgestellt, dass wir ein fast gleiches Lauftempo haben. So konnten wir uns gegenseitig immer weiter motivieren.“ Es komme nicht von ungefähr, dass sie diese Rundenanzahl - jeder von ihnen lief umgerechnet fast 34 Kilometer - schafften, denn alle trainieren mehrmals pro Woche. „Uns hat es riesig viel Spaß gemacht. Der Laufkurs rund um den Märchensee ist einfach großartig“, urteilte Böhm nach dem Lauf.

Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg, der sich im Stiftungsrat der Stadtteilstiftung engagiert, ist begeistert: „Es ist toll, dass sich so viele Personen zutrauen, an dem Benefizlauf teilzunehmen.“ Unter den Läufern waren sechs Bewohner aus dem Flüchtlingswohnheim der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) in Vahrenheide: Tadjie, Hadiya, Ali, Mohsen, Mikheil, Eida sowie Mitarbeiter Dureid und Sozialarbeiterin Agnieszka Dikutz-Nowak liefen zusammen 79 Runden um den Märchensee. Unterstützung erhielten sie von Spendern, die Laufpatenschaften übernahmen. So kamen allein durch die JUH-Läufer 840 Euro zusammen. Der Märchensee ist nicht nur das idyllische Herzstück im Sahlkamp, sondern zugleich auch das Zentrum der Laufstrecke. Lars Grundmann, Leiter Bestandsmanagement Wohnen der hanova WOHNEN GmbH, sagt: „Ich finde die Atmosphäre der Strecke um den Märchensee einfach toll, und ich verbinde mein Hobby gerne mit dem guten Zweck.“

Mit zur guten Laune bei Läufern und Gästen trug bei, dass das griechische Restaurant „99+4“ einen riesigen Topf mit leckerer Spargelsuppe und das „Hotel Auszeit“ in Isernhagen Erfrischungsgetränke für alle Teilnehmer spendierten. Darüber hinaus versorgte die Johanniter Unfall-Hilfe alle Läufer mit Obst. Der 3. Hannoversche Stiftungs-Lauf war in diesem Jahr zum zweiten Mal Teil einer größeren Veranstaltungsreihe, der sogenannten „Welfare Laufserie“, die es seit 2011 gibt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der gute Zweck im Mittelpunkt steht und nicht der sportlich-ehrgeizige Wettkampf.

Download Flyer Stiftungslauf

Stiftungslauf-Folder_2019.pdf (583,1 KiB)

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